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Für Fußball und gegen Kommerz!

FCB: Was die Niederlage wirklich zeigt!

Robin Dance - DSC 1745 - CC BY-NC 2.0Bayern München - Nachdem das Spiel in München gestern gegen Mönchengladbach gerade einmal 2 Minuten angepfiffen war, hatte Marcel Reif bereits eine treffsichere Analyse und Voraussage parat: Der FC Bayern habe enorm schwach gespielt – vor Spielern und Trainer liege nun ein Haufen unangenehmer Fragen, die sie sich gefallen lassen müssten sowie ein großer Berg an Arbeit. Ich fragte mich in diesem Moment, ob Reif ein anderes Spiel gesehen hat – oder ob aus ihm Gefühle eines enttäuschen Bayern-Fans sprechen, die an diesem Abend sicher zahlreich vorhanden gewesen sein dürften?!

Der Grund, weshalb der FC Bayern das Spiel gegen Mönchengladbach verloren hatte, lag nämlich nicht etwa darin, dass die Münchener sich keine Chancen erspielt oder nur geringe Spielanteile gehabt hätten. Die Statistik zeigt es deutlich: 16:4 Torschüsse für den FCB, 91% Passquote, 68% Ballbesitz – die erste Halbzeit dominierten die Bayern nahezu komplett.

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Miroslav Klose – Abgehoben nur beim Kopfball!

Er hat es geschafft! Auch wenn der perfekte Salto nicht mehr ganz so gut klappt, durch sein Tor zum 2:0 im Halbfinale gegen Brasilien ist Miroslav Klose nun nicht mehr „nur“ der beste Torschütze der deutschen Nationalmannschaft, sondern auch WM-Rekordtorschütze (16 Treffer, ein Tor mehr als Ronaldo (BRA) mit 15 Toren). Darüber hinaus ist er der einzige Spieler, der jemals in vier WM-Halbfinalspielen auf dem Feld stand. Zuletzt vor gar nicht langer Zeit, mit 36 Jahren. Er ist ein Kicker der „alten Schule“, ein Kopfballungeheuer, ein echter Stürmer. Nicht irgendeiner, sondern einer der größten, erfolgreichsten und konstantesten weltweit!

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Robben und die Deutschen…

Arjen Robben ist ein Topstar. Nicht nur bei Bayern München, auch aktuell bei der WM zeigt der Niederländer, dass er zu den Topspieler der Welt gehört und einer der besten Außenbahnstürmer der aktuellen Zeit ist. Seine Geschwindigkeit, Wendigkeit und Ballsicherheit zeichnen ihn besonders aus und machen ihn für jeden Verteidiger zu einem unangenehmen Gegner. Für seine Leistungen bekommt er große Anerkennung in der ganzen Welt. Doch anders als es bei Ibrahimovic, Balotelli, Bale oder Messi der Fall ist, blicken große Teile der Fußballfans in Deutschland mit einem anderen Blick auf Robben. Immer in Erinnerung werden mir die Pfiffe bleiben, die Robben abbekam als er mit der niederländischen Nationalmannschaft in der Allianz Arena ein Freundschaftsspiel gegen die Bayern austrug. Ich möchte an dieser Stelle das seltsame Verhältnis der deutschen Fußballfans zu Arjen Robben genauer betrachten, eine Vermutung aufstellen, weshalb es ein so skurriles Verhältnis ist und ein paar gute Worte für diesen Ausnahmespieler einlegen.

Der ausschlaggebende Moment für diesen Artikel war das Spiel der Elftal gegen Mexiko im Achtelfinale der laufenden Weltmeisterschaft. Die Niederlande gewann das Spiel durch zwei späte Tore mit 2:1. Noch vor dem entscheidenden Elfmetertor von Huntelaar in der 94. Minute ging es los. „Robben der Schwalbenkönig“, „Robben der Flugkünstler“, „Die fliegende Robbe“, „Super Schauspieler, der Robben“ und viele weitere Kommentare waren in den Minuten und Stunden nach dem Elfmeterpfiff zu lesen. Was war passiert? Robben dribbelte sich durch die mexikanische Abwehr, rein in den Strafraum, wo ein Mexikaner ihm ein Bein stellte und Robben daraufhin fiel und einen Elfmeter zugesprochen bekam. Sicherlich, man kann darüber streiten ob man bei einer solchen Berührung auf Elfmeter entscheiden muss, besonders in dieser Situation des Spiels. Aber: Betrachtet man den nicht gegebenen Elfmeter aus der 1. Halbzeit, wo schon einmal Robben von den Beinen geholt wurde, und zwar deutlich! Schaut man sich auch eine weitere Aktion an, in der Robben durch Körperkontakt nah an der Grenze des Erlaubten vom Ball getrennt wurde, ebenfalls im Strafraum und dann die Aktion in der 94. Minute an, ist das Fall voll. Der Pfiff war eindeutig eine richtige Entscheidung. Normalerweise fragt man in solch einer Situation danach, warum der Abwehrspieler in Minute 94 noch so rabiat zwischen Ball und Spieler geht, die Gefahr des Elfmeters nicht lieber ausschlägt und anderweitig versucht den Gegner vom Ball zu trennen. In diesem Fall ging es jedoch anders los. Wie oben beschrieben hagelte es Kommentare bezüglich Robbens angeblicher Schwalbe. Mich würde mal interessieren wie man über die Sache denken und reden würde, wenn statt Oranje die DFB-Elf gespielt hätte und statt Robben der Müller gefällt worden wäre...Sicher, jeder wäre so ehrlich und würde von einem „geschenkten Elfmeter“ sprechen?! HAHAHA! Niemand würde das Wort „Schwalbe“ in den Mund nehmen. Gleiches wäre auch der Fall gewesen, wenn Mexiko so etwas passiert wäre und nicht der Niederlande.

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Piffe von Pfeifen

Das Nationalmannschafts-Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Polen am vergangenen Dienstag war eines der Kategorie „unwichtig“. Solche Ansetzungen dienen dazu, jungen Spielern das Wesen der Nationalelf näher zu bringen und ihnen die Chance zu geben, dort einmal Luft zu schnuppern. Ein Spektakel war daher nicht zu erwarten, schließlich fanden sich im Kader viele Namen, die bisher nie in der Nationalmannschaft aufgetaucht waren. ...

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Kein Fußball …

Im Vorfeld des heute stattfindenden Freundschaftsspiels zwischen der deutschen und der polnischen Nationalmannschaft in Hamburg quartierte sich der DFB für das Abschlusstraining beim FC St. Pauli im Millerntor-Stadion ein. An diesem Umstand lässt sich erst mal nichts besonderes, nichts aufsehenerregendes finden. Irgendwo muss die Nationalelf ja abschließend trainieren und es ist auch Gang und Gebe, dass der DFB in diesen ...

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Alles für die Relegation!

BS

 

Verloren. Gegen Augsburg, in einem Spiel, in dem es, dank der anderen Mannschaften, möglich gewesen wäre, den Sprung auf Platz 16 zu schaffen. Lange haben wir gut mitgespielt, Druck gemacht, Chancen gehabt. Nicht zuletzt der Torschuss von Debütant Khelifi wird uns lange in Erinnerung bleiben. Es sah alles nach einem 0:0 aus, Platz 17 wäre es dann gewesen, einen Spieltag vor dem Ende der Saison. Es wäre zumindest ein kleiner Lohn gewesen, für ein Spiel, in dem das eigene Tor nicht fallen wollte, man aber 90 Minuten lang gefightet hat und wirklich jeder Spieler mit jeder Faser für den Sieg gekämpft hatte. Dann aber die 94. Minute, ein Konter der Augsburger, ein Hakentrick, der zu einer Vorlage wurde und ein Lupfer, der über Freund und Feind hinweg den Weg in das Tor unserer Eintracht fand. 0:1, wieder verloren, weiter Platz 18. Stille, Schweigen, Schock und Trauer. Spieler, Trainer, Fans, bei allen sieht man die Fassungslosigkeit über dieses Gegentor, doch einen Vorwurf kann man auch hier niemandem machen. Lieberknecht hat alles nach vorne geworfen, für den Sieg, für drei Punkte, für Platz 16, der so greifbar nah war. Die Spieler haben dies umgesetzt, dabei natürlich die Defensive geöffnet und dennoch 94. Minuten lang das Tor sauber gehalten. Davari hat, nach anfänglicher Unsicherheit, die 0 gehalten, bis zum Zeitpunkt, als keiner mehr mit dem Gegentreffer rechnete, niemand das Tor verhindern konnte. Wir können auch nach diesem Spiel STOLZ auf unsere Mannschaft sein, denn sie hat sich in jeder Sekunde den Arsch aufgerissen und gezeigt, wie viel Wille, Kraft, Energie und Mut in ihr steckt, trotz der aktuellen Situation und dem Umstand, dass man seit Monaten auf einem direkten Abstiegsplatz steht! Und genau dieser Mut, dieser Wille kann unsere Hoffnung aufrecht erhalten.

 Es ist noch ein Spiel, eine Chance, ein Sieg, der uns in die Relegation bringen kann. Viele hatten uns schon lange vor diesem letzten Spieltag in der Zweiten Liga gesehen. Absteigen werden sie, gnadenlos und früh, das war der Grundtenor diverser Experten und selbsternannten Fußballfachmänner. Recht behalten hat keiner, nur unser Trainer, der immer sagte, am letzten Spieltag wird die Entscheidung fallen! So ist es und so können wir hoffen, denn für unsere Gegner spricht nicht viel. Bei allem Respekt vor den Fans der Nürnberger, doch wirkt der Verein, mit Fans und Mannschaft derzeit nicht wie eine eingeschworene Gemeinschaft, die in einer solchen Situation die nötige Kraft aufbringen kann um einen Sieg auf Schalke zu erreichen. Der HSV?! Na ja, von den Spielern her ein starkes Team und auch gegen die Bayern spielerisch nicht schlecht, doch scheinen Adler und Co derzeit stark verunsichert, was in Anbetracht der aktuellen Lage auch kein Wunder ist. Entscheidend wird sein, ob die Mannschaft den Existenzdruck, der auf ihr lastet im Spiel gegen Mainz, welches noch von Europa träumt, in positive Energie umwandeln kann oder ob er wie ein großer Klotz an ihren Beinen hängt. Ich traue Mirko Slomka zu, dass er es schafft, diese Mannschaft aufzurichten und zu stabilisieren, zumindest äußerlich. Was jedoch tief in den Spielern passiert, ist die andere Seite der Medaille, denn diese Saison wird an keinem dieser Spieler spurlos vorbei gehen. Dieser schmale Grad muss von den Hamburgern 90 Minuten lang perfekt ausbalanciert werden, denn Mainz ist gut drauf, will nach Europa und spielt vor eigenem Publikum. Ein Punktgewinn für den HSV ist unter solchen Umständen zwar selbstverständlich möglich, doch glaube ich, im Rückblick auf die gesamte Saison, dass der HSV an diesem letzten Spieltag nicht den notwendigen Punkt einfahren wird, der sie sicher in die Relegation führt.

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Kein Zuspruch für rechte Gruppen

Rechte Fans in deutschen Stadien sind in kein neues Thema. Die vergangenen Monate brachten viele Berichte mit sich, die von Gewalt und Hetze, ausgehend von rechten Fangruppen, berichteten und diverse antifaschistisch eingestellte Gruppen schilderten Übergriffe und Beleidigungen. Die Diskussionen über diese Taten sind oftmals sehr kompliziert (gewesen), da diese immer wieder mit der Parole „Politik hat beim Fußball nichts verloren“ ...

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Immer und überall: Kein Fußball den Faschisten!

Das Thema ist nicht neu, wird hier nicht spektakulär aufgezogen und ist nicht auf einen aktuellen Einzelfall bezogen, sondern soll an Aachen und Braunschweig zeigen, wie eine Problematik auftreten kann bzw. wie man vieles falsch angehen kann. Alles in allem möchte ich mit diesem Blog das Thema „Rechtsextremismus im Fußball“ einfach wieder heraus kramen, da es meiner Meinung nach viel ...

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„Bürgerkriegsähnliche Zustände in der Bahn“? – Kritik am Artikel der Zeitung „Die Welt“ vom 12.09.2013

Fußballfans und Medien. Das dies eine leidvolle Geschichte ist, wissen wir wohl alle nur zu gut. Auch wenn es ab und an mal positive Berichterstattung gibt, ist der Großteil doch nicht wirklich sachlich. Am 12.09.2013 druckte „Die Welt“ einen Artikel mit dem Titel „’Bürgerkriegsähnliche Zustände‘ in der Bahn“. Schon die Überschrift macht eigentlich deutlich, das dieser Artikel in die Abteilung ...

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Braunschweiger distanzieren sich von „Follow-your-Keeper“-Motiv!

Was soll man dazu sagen? Ist das wirklich deren ernst? Sollte man sich als Eintracht-Fan davon distanzieren? Ist es vielleicht doch nur ein Versuch Braunschweig zu schaden? Zumindest auf die letzte Frage habe ich, genauso wie viele andere, keine sichere Antwort, jedoch ist mir das auch vollkommen egal. Unwichtig, wer solchen Mist fabriziert und verbreitet. Man bringt es mit uns ...

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