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Mittwoch, 09 Januar 2013 16:47

Gesellschaft & Fußball – hier: Politik

geschrieben von 

politik 2Nachdem uns Susanne die rechtliche Situation dargestellt hat, kommen wir in der Reihe „Gesellschaft und Fankultur“ nun zur Politik.

„Politik“ passiert immer dann, wenn eine Autorität einer Gesellschaft, die ihr untersteht, Werte vermittelt und Werte verteilt (Wikipedia). Was hat Fußball mit Politik zu tun? Es ist noch gar nicht so lange her, da sagten wir wie aus meinem Mund: „Nüscht!!!“. Im letzten halben Jahr haben wir dann aber das Wort „Politik“ ziemlich oft in den Mund genommen. Es scheint, als habe Fußball mehr mit Politik zu tun, als man das spontan meinen und wünschen könnte.

Was gehört zur „Politik“? Da ist eine „Autorität“, eine Führung. Allgemein verstehen wir darunter die Institutionen, Inhalte und Maßnahmen zur Lenkung einer Gesellschaft betreffen – „das Parlament“, „die Verwaltung“, „die Gerichte“, usw. Die „Gesellschaft“ ist der nächste Teil von „Politik“. Das sind diejenigen Leute und Güter, für die die „Autorität“ zuständig ist – „wir“, „das Volk“, „das Land“, „der Staat“, die „Infrastruktur“ usw. Die Autorität steuert die Gesellschaft durch Vermittlung und Verteilung von „Werten“. Diese können materiell sein , z.B. Geld, oder immateriell, wie z.B. „life, liberty and the pursuit of happiness“.

Die Autorität stellt die Regeln für das Zusammenleben der Gesellschaft auf und erwartet, daß diese sich an die Regeln hält. Dabei gewährt sie eine Menge Freiheiten, läßt aber durchgreifen, wenn ihre Regeln übertreten werden. Die Gesellschaft erwartet von der Autorität, daß sie das Zusammenleben in ihrem Sinne regelt, dazu wählt sie eigene Vertreter in die Autorität. Außerdem erwartet die Gesellschaft, daß die Autorität  ihr ein geordnetes, sicheres und sorgenfreies Leben ermöglicht, in dem sie sich mit so wenig Einschränkung wie möglich entfalten kann, auch was Einschränkungen durch die Autorität betrifft.

Die Herausforderung einer jeden Politik liegt also darin, die perfekte Balance zwischen folgenden Fragen zu finden:

  1. Wie weit kann die Gesellschaft ihre Freiheiten ausleben, ohne daß sie sich untereinander gefährdet?
  2. Wo fängt die Entfaltung der Gesellschaft an, gegen die Regeln der Autorität zu verstoßen?
  3. Wo fangen die Werte und Regeln der Autorität an, die Entfaltung der Gesellschaft zu beeinträchtigen?
  4. Wann und wie sollte, wann und wie muß die Autorität eingreifen?

Zu 1.)

Fußballfans wollen auf den Tribünen mitfiebern. Sie wollen ihre Leidenschaft für den Verein ausleben. Sie wollen sich Ausgleich zum geregelten Alltag verschaffen. Sie wollen, wie Franz-Josef Degenhardt es ausdrückte, „im Chor die Worte röhren, die im Gottesdienst nur stören“. Das Stadion ist für Fans ein Ort der  erlaubten Anarchie und damit eine politikfreie Zone. Fans sehen in der Kurve zunächst keine gegenseitige Gefährdung. Gewalt wird mit überwiegender Mehrheit abgelehnt. Man setzt bei Konflikten auf die Selbstreinigungskraft der Fanszene. Spätestens die rege Beteiligung an der Initiative „Ich fühl‘ mich sicher“ hat gezeigt, daß unter den Fans kein Gefühl der Gefährdung herrscht. Allerdings ist es eben die Anarchie, die Fußballfans ein Image als Rüpel, Schläger oder Prolls einbringt. Anarchie ist nicht mit den Vorstellungen einer Gesellschaft vereinbar, die ein möglichst geregeltes Leben wünscht. Und es herrschen latente Gefahren auf den Tribünen. Zwei Beispiele: Wo viele Menschen eng beinander sind, besteht immer ein Risiko der Massenpanik. Wo so viel Adrenalin – gerne in Kombination mit Alkohol - im Spiel ist, besteht immer das Risiko fliegender Fäuste.

Zu 2.)

Die „politischen Autoritäten“ für Fußballfans sind neben den gewählten Volksvertretern auch die Verbände, die Vereine und die Wirtschaft. Die Volksvertreter, „Politiker“, regeln das allgemeine Zusammenleben durch das Aufstellen und Verabschieden von Rechtsvorschriften. Die Verbände und Vereine regeln neben dem Spielbetrieb auch das „Stadionerlebnis“ (das Wort ist auf den zweiten Blick sehr anschaulich!). Die Wirtschaft finanziert die Infrastruktur des Sports, fordert im Gegenzug die Aufteilung von Spieltagen und „Klatschpappen-Sponsoring“. Fußballfans verstoßen dann gegen diese „Werte“, sobald sie diesen nicht mehr entsprechen oder die Regeln übertreten. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Straftaten begangen werden, gegen Pyroverbote verstoßen wird oder eine Choreo nicht fernsehtauglich ist.

Zu 3.)

Und genau in diesen Zusammenhang ist auch eine gewisse Politisierung der Fans festzustellen. Wenn Fans die Kurve als politikenfreien Raum der Anarchie begreifen, ist klar, daß jede Form der „Einmischung“ von außen, geschweigedenn eine Reglementierung, als Beschränkung der eigenen Entfaltung verstanden wird. Mittlerweile haben wir die Leidenschaft für den Verein und das Ausleben unserer Emotionen zu politischen Werten gemacht. Die deutlichen Äußerungen gegen die Kommerzialisierung des Fußballs, die „12doppelpunkt12“- Aktion und vieles mehr sind Ausdruck einer Politik des Protestes. Schon am Namen der Initiative „Emotionen respektieren – Pyrotechnik legalisieren“ wird das sehr deutlich. Der Einsatz von Pyrotechnik sagt sowieso eine Menge darüber aus: War sie früher Ausdruck und Emphase der Emotion, ist sie heute ein bewußt gewähltes Mittel der Auflehnung.

Zu 4.)

Die Allgemeinheit bekommt zur besten Sendezeit „Gewalt“, „Chaotentum“ und „Taliban des Fußballs“ präsentiert. Ihre Vorstellung vom möglichst geregelten Leben, das den „Volkssport Nr.1“ natürlich mit einschließt, wird mit einer Bedrohung konfrontiert. Mögen die Medien die Realität in diesem Zusammenhang auch gewaltig strapazieren- Fußballfans sind gegenwärtig im Fokus einer nicht unbedingt wohlgesinnten Öffentlichkeit. Und diese tut, was sie immer tut, wenn sie sich bedroht fühlt: Sie fordert von der gewählten Autorität, neben Arbeitsplätzen, sauberem Strom, sicheren Renten und Zahnersatz auch Sicherheit und Ordnung zu garantieren. Unter öffentlichem und medialen Druck formulierten die Innenminister der Länder einen Handlungskatalog an den Profifußball, den Innenminister Friedrich als „klares Handlungssignal“ verstanden wissen wollte. Konsequenz war das „Sichere Stadionerlebnis“. In der Theorie ist die Frage, wann und welchen Mitteln einzugreifen ist, leicht zu beantworten: Es muß mit geeigneten Mitteln ein Rahmen geschaffen werden, in dem Fußballgucken möglich ist, ohne daß sich die Besucher gegenseitig gefährden. Vor allem krankt es an den geeigneten Mitteln: Die Verhältnismäßigkeit von Geisterspielen, beschränkten Kartenkontigenten, Pyrohunden und „Partyzelten“ wird lang diskutiert und zurecht kritisiert.

Abschließend ist zu sagen, daß eine „perfekte Balance“ zwischen etablierter Politik und Fanpolitik zum gegenwärtigen Stand und mit den gegenwärtig auf allen Seiten eingesetzten Mitteln nicht zu finden ist. Es ist allen Seiten Augenmaß und Fingerspitzengefühl zu wünschen, ohne daß man sich gegenseitig zu „Chaoten“ und „Unterdrückern“ abstempelt. Keinesfalls zu wünschen ist, daß das im Moment so herrlich populistische Thema „Fußballfans“ zum Wahlkampfthema wird. Es ist auf dem besten Wege dazu. Wie sonst erkläre ich mir den „Sicherheitseuro“ des Herrn Bouffier? Wie sonst erkläre ich mir die plötzliche Solidarität der Grünen, deren zentrale politsche Inhalte nun wirklich gar nichts mit Fußballfans zu tun haben? Wie erkläre ich mir, daß bürgerliche Parteien am lautesten gegen „Anarchie“ wettern? Wie erkläre ich mir, daß die Linke Fußballfans auf einmal in ihre „solidargemeinschaftliche Basis“ aufnimmt?

Mal ehrlich, liebe Politik, liebe Gesellschaft, liebe Fans: Wir haben wichtigere Probleme. Zum Beispiel, daß auch die Neobraunen bei uns auf Stimmenfang gehen.

Im nächsten Beitrag bringt Nena Euch ein Thema näher, das wie wohl kein zweites im Zusammenhang mit „Fußball als Spiegel der Gesellschaft“ diskutiert wird: Die „Gewalt“.

6 Kommentare

  • Kommentar-Link Björn G. Mittwoch, 09 Januar 2013 19:40 gepostet von Björn G.

    Ok, ich sag es mal ganz vorsichtig:

    Ich bin vom Artikel enttäuscht. Arg enttäuscht.

    Hier passiert wieder das, was sich Fußballfans verbitten: Pauschalisierung. Und prinzipiell ist Politik sowieso böse. Außerdem nutzen sie nur aus.

    Und damit das Ganze noch einen negativen Beigeschmack hat, wird zum Schluss nochmal der Godwin rausgeholt, ohne dass vorher auch nur irgendwo darauf eingegangen wurde oder die Problematik ansatzweise beleuchtet. Einfach pauschal nochmal ein schlechtes Bauchgefühl erzeugen...

    Das die Geschichte einzig auf 1 Satz aus der Wikipedia aufbaut... *seufz*

    Und jetzt im Klartext:
    1. Nein, die Grünen zeigen keine Solidarität. Ihr wollt ne klare politische Aussage von erhobener Position? Hier vom sportpolitischen Sprecher im hessischen Landtag der Grünen: https://twitter.com/danielmack/status/278899423529009152


    2. Grundsätzlich gibt es in vielen (allen?) Parteien einige Fußballinteressierte. Die Frage ist dabei unter anderem, ob genau *diese* Menschen sich nach oben kämpfen können. Der Berliner Bürgermeister (der mit dem BER) macht aus seinem Lieblingsverein keinen Hehl, ich kenne Stadträte der Linkspartei, die auch offen zu ihrem Verein stehen und dort auf der Fangeraden.

    Was wollt "ihr" eigentlich? Das Fußball weiter Randthema ist? Das niemand dort die Fankurve kennt?

    Oder ist es nicht doch sinnvoller, dass auch für Fußballfans eine "Lobby" gibt? Wäre es nicht sinnvoller, einfach mal zu differenzieren?
    Da ich selber politisch aktiv bin, finde ich es mehr als übel, mit Schünemann, Bouffier und Friedrich in Reihe gestellt zu werden, nur weil ein paar Leute das als negatives Wahlkampfthema und als Bedrohung einbringen wollen.

    ich bewerbe mich selber und hoffe über einen Listenplatz in den Bundestag zu kommen. Ich habe bei mir in der Partei (die orangfarbene mit dem Fahnensignet) eine klare Stellungnahme zu 12:12 forciert. Die Anfrage in NRW zum Einsatz von V-Leuten bei Fußballfans kam auch nicht von irgendwoher oder weil irgend ein Taktiker das als Thema entdeckt hat. Die wurde von Menschen ins Parlament getragen, denen selber z.B. die Gewalttäter-Datei gegen den Strich geht, die Überwachung ablehnen und denen Fanrechte eben nicht egal sind.

    Was ist die Alternative? Weiterhin *über* sich reden lassen und danach rumheulen, wenn die Beschlüsse und Gesetze eben nicht stimmen? Nicht *mit* Fußballfans reden? Die Probleme von Überwachung, Nacktkontrolle und Zwangsmaßnahmen nicht thematisieren? Das viele Fans, Besucher und Ultras sich nicht mit Politik beschäftigen wollen, ist das eine. Entscheidungen werden dort aber trotzdem getroffen. Mit oder ohne Beteiligung dieser Gruppen. Und das, obwohl dort die Sitzungen in der Regel auf Kommunal- und Landesebene öffentlich sind (im Gegensatz zum Sportausschuss im Bundestag). Böse interpretiert würde man das Vogel-Strauß-Prinzip nennen... Im Verein oder den Verbänden kann man so gut wie keine Sitzung der "Oberen" besuchen.

    Mal ehrlich, was bringt das? Bringt das mehr Balance? Niemand erwartet, dass alle Fans jetzt jede Sitzung verfolgen. Aber es gäbe welche, wo man mal hin kann, um dieser "Politik" auf die Finger zu schauen. Aufmerksamkeit durch Präsenz und Anwesenheit. Wenn Einzelne aber eventuell etwas positives zu Fans sagen, darf das ruhig beobachtet werden. Aber nur etwas zu unterstellen, wäre wohl der völlig falsche Ansatz...

    Und dann kann man sich auch über die Problematik mit den Rechten auseinandersetzen, ohne zum Schluss zusammenhangslos die Nazikeule rauszuholen...

  • Kommentar-Link Jan-H. Grotevent Mittwoch, 09 Januar 2013 21:31 gepostet von Jan-H. Grotevent

    Hallo, Björn,

    danke für Deinen Kommentar und Deine differenzierte Auseinandersetzung.

    Ziel des Artikels - wie auch der gesamten Reihe - ist es, das Zusammenspiel zwischen Gesellschaft im Allgemeinen und Fankultur im besonderen anhand bestimmter Themen zu beleuchten. Politik ist ein sehr globaler Begriff - allein das "Zusammenspiel" zwischen Politik und Gesellschaft würde - aber das muß ich wohl nicht betonen - den Rahmen sprengen. Daher ist in diesem Rahmen nur eine verkürzte Betrachtung möglich. Bei "Politik und Fußball" ist es genauso. Auch hier kann ein sehr komplexes Thema nur sehr begrenzt dargestellt werden. Über das Geschriebene hinaus zum Beispiel wäre die Instrumentalisierung des Fußballs durch die Politik (inclusive zeitgeschichtlicher Betrachtung) oder die Politisierung innerhalb der Fanszene sicher relevant gewesen, innerhalb eines Blogs aber kaum in Gänze darstellbar. Den Schuh der "Pauschalisierung" ziehe ich mir daher an.

    Allerdings sollte die Politik auch über das "Pauschale" nachdenken, nicht nur die parlamentarische, auch die der Verbände. Die dargestellten Maßnahmen "pauschalisieren" mich nämlich auch: Ich war nie Zündler oder Hool und werde das auch nie sein, trotzdem muß ich - nur als Beispiel - durch die Nacktkontrolle, weil ich potentiell einer bin.

    Ich könnte an dieser Stelle schließen und sagen: "Ich tue die Politiker genauso in eine Schublade, wie sie es mit mir tun", doch das wäre wirklich pauschal ;-). Ich gebe zu, daß ich fußballaffine Politiker und die "Opposition gegen die Fußballsicherheitspolitik" nicht dargestellt habe, aber diese war auch ziemlich zaghaft, vom Engagement Einzelner (und denen danke ich) abgesehen- von einer Lobby kann nicht die Rede sein.

    Was die Grünen betrifft: Diese Stellungnahme liest sich anders als der tweet von Mackus: http://gruene-fraktion-nrw.de/fileadmin/user_upload/ltf/Publikationen/Positionspapiere/121211-Positionspapier-Fussballfans_mit_Fussnoten.pdf

    Ich lese aus Deinem Kommentar heraus, daß sich Fußballfans als "mündige Bürger" erweisen sollen: Sitzungen beiwohnen, sich informieren, ich möchte ergänzen: Aktiv die Politik mitgestalten. Da bin ich voll und ganz bei Dir, das wäre absolut begrüßenswert! Es würde sicherlich das "Rumheulen" ebenso eindämmen wie der "Beißreflex", der momentan in vielen Fanszenen vorherrscht, wenn "Politik" oder "DFL" nur laut gesagt wird. Doch werden das Fans kaum tun. Es geht um eine "Leidenschaft", eben um den kleinen Raum "erlaubter Anarchie", die wohl nur die wenigsten mit Reflexion unterfüttern wollen.

    Ich wünsche Dir im Wahlkampf viel Glück!

    Eins noch: Den Begriff "Nazikeule" verbitte ich mir ;-)

  • Kommentar-Link Chris S Donnerstag, 10 Januar 2013 18:04 gepostet von Chris S

    Ich frage mich immer, wer denn auf immer und ewig festgeschrieben hat, dass das Stadion ein "kleiner Raum erlaubter Anarchie" sein muss? Das ist wenn überhaupt ne Tradition, aus der man aber meiner Überzeugung nach keinen Anspruch ableiten kann. Denn wo hört dann die Anarchie auf? Bierbecher werfen, Pyrotechnik, Affenlaute, dem Blocknachbarn die Fresse einschlagen, Hetzjagden auf Homosexuelle - um mal willkürlich möglichst unterschiedliche Bereiche anzusprechen. Da wird jeder eine andere Meinung drüber haben.
    Und nur weil der Schrank neben mir in einer Anarchie einfach die besseren Argumente hat, kann ich ein "Scheiß Neger" auch im Stadion nicht akzeptieren.

    Darum, Begrifflichkeiten hin oder her: "Wir haben wichtigere Probleme." Nämlich, "daß auch die Neobraunen bei uns auf Stimmenfang gehen."

  • Kommentar-Link derblauweisse Freitag, 11 Januar 2013 01:09 gepostet von derblauweisse

    Die absolut falsche Einschätzung, das Stadion sei traditionell ein Raum der Anarchie, hat mir die Lust am weiter lesen genommen. Was das bedeutet habe ich leider am 15.12.12 in unserer Arena erlebt. Fans einer Mannschaft prügeln und hassen sich. Danke, Nein! Fußball ist, für die Mehrheit ein Freizeit Erlebnis und kein Lebensinhalt. Es sollte um Freude, Spaß und Gemeinschaft gehen. Die Frage der politischen Relevanz muss man grundsätzlich bejahen. Alleine die Verwendung eines Begriffes wie Anarchie und die braune Problematik machen Fußball zwangsläufig auch zu einem Politikum.

  • Kommentar-Link Jan-H. Grotevent Freitag, 11 Januar 2013 13:54 gepostet von Jan-H. Grotevent

    Hallo Chris, hallo Blauweisser,

    auch Euch vielen Dank für die Kommentare.

    "Anarchie" - Herrschaftslosigkeit - bedeutet in diesem Fall ein Fehlen gesellschaftlicher Konventionen, die dort - natürlich bis zu einem gewissen Grad - "erlaubt" sind. Dieser "gewisse Grad" ist leider nirgendwo festgelegt, und die Beispiele, die Ihr anbringt, unterstreichen das. Dazu gehört übrigens auch die vielbeschworene Selbstreinigungskraft und auch das schmale Brett, auf das Fans sich begeben, wenn sie die "Anarchie" zu einem Politikum machen. Aber das ist nochmal ein Thema für sich...

  • Kommentar-Link Jan-H. Grotevent Freitag, 11 Januar 2013 13:56 gepostet von Jan-H. Grotevent

    ...was natürlich nicht heißen soll, daß Eure Beispiele in irgendeiner Form legitim oder zu tolerieren sind!

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