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Groundhopping

Letztens in Meppen

Regionalliga Nord, 33.Spieltag

Über Pfingsten soll das Wetter schlechter werden. Da gilt es, den letzten warmen Tag zu nutzen. Wenn man dann noch feststellt, daß Meppen nur eine Zugstunde weit weg ist und der dortige SV 1912 ein Heimspiel gegen Lübeck hat, ist die Freitagnachmittagsplanung relativ schnell abgeschlossen. Also: Eine Stunde Zug, Viertelstündchen laufen, und da ist sie, die Hänsch-Arena, bzw. da ist es, das Emslandstadion.

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Benfica – Mit Händen, ohne Klatschpappen

'SLB, SLB, SLBee, SLBeee'. Oder auch "Sport Lisboa e Benfica". Zu Deutsch: Benfica Lissabon. Am Samstag war ich dort nämlich als "Eventfan" unterwegs. Und da es das erste mal außerhalb Deutschlands für mich war habe ich alles genau unter die Lupe genommen.

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Herne, Herne, Sonne Mond und Sterne

Wann immer jemand vom „Erlebnis VIP-Loge“ erzählt... Wann immer jemand stolz seinen „Fanclub Nationalmannschaft“-Ausweis präsentiert...Wann immer jemand damit prahlt, Karten für ein stark nachgefragtes FußballEVENT ergattert zu haben...Wann immer jemand die aktuellen Sportblöd-Gerüchte zur Champions League in Endlosschleife referiert oder sonstwie in der Raucherpause fußballbezogen klugscheißt... ... Dann gibt es ein perfektes Gegengift: Den Kehlkopf auf Grölstimme umprogrammieren und „Häääanöö! Häääanöö!“ (transl. „Herne! Herne!“) röhren und man hat gleichermaßen seinen erzieherischen und kulturbotschaftenden Auftrag erfüllt. Falls dann wer fragt, nehme man ihn mit dorthin, wo das kehlige „Häääanöö! Häääanöö!“ zu Hause ist.

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VfB Oldenburg gegen VfB Lübeck

Was gibt es schöneres als einen sonnigen Sonntag im Stadion zu verbringen?! Nichts! Anstoß im Marschwegstation (15.200) war um angenehme 15 Uhr vor knapp 1200 Zuschauern. Die Karte auf der Haupttribüne war mit 8 Euronen (ermäßigt) durchaus erschwinglich. So blieb noch etwas Kohle für das eine oder andere Bierchen zum Preis von 2,40€ (+10 Cent Pfand für den Plastikbecher :D) ...

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Damals in OER! OER! ERKENSCHWICK!

Schwicker01Fußball ist Sensation. Fußball ist Event. Fußball sieht so aus wie „FIFA 15“ und fühlt sich so an wie FIFA. Zumindest gibt es Zeitgenossen, die genau das toll finden. Ihnen ist, allein aus therapeutischen Gründen, ein Besuch in der vermeintlichen Unterklasse zu empfehlen. Dort, wo Stallgeruch ausgeschwitzt wird. Dort, wo man ein perfektes Grillsteak serviert kriegt. Dort, wo man die Spieler vor Anstoß abklatschen kann. Dort, wo auf alten Betontribünen Gras zwischen angerosteten Wellenbrechern wächst. Fußballgottseidank gibt es noch eine Menge solcher Kurorte. Einer davon ist das Stimbergstadion in Oer-Erkenschwick.

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Verrücktes Istanbul

Istanbul. Wahnsinn! Eine der wohl interessantesten Metropolen des Planeten mit 15-20 Mio. Einwohnern (vor Ort ist man sich selber nicht ganz sicher). Eine Stadt die zwei Kontinente vereint und wohl so ziemlich alle kulturellen Facetten des Abend- und Morgenland vorzuweisen hat.

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„Gott mit uns!“ in Bulgarien – 80er-Jahre-Gefühl in Plovdiv

Bulgarien leidet als ärmster Mitgliedsstaat der Europäischen Union nicht nur unter den langfristigen Folgen der kommunistischen Diktatur, sondern auch unter grassierender Korruption, organisierter Kriminalität und anhaltender Wirtschaftsschwäche. Für Fußballreisende hat dies zur Folge, dass Touren in den Balkanstaat einerseits eine vergleichsweise preisgünstige Angelegenheit sind, andererseits aber infrastrukturellen Erschwernissen unterliegen. Das gilt insbesondere in Gegenden abseits der Hauptstadt, wo die Vereine ...

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Letztens in Hauenhorst

hhtp01Fünf Scheine ins Phrasenschwein: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Zum Beispiel: Die „Kleinen“ dürfen unter Wettkampfbedingungen gegen die „Großen“ antreten. So verschlug es Turbine Potsdam ins münsterländische Rheine zur Pokal-Pflichtaufgabe bei Germania Hauenhorst. Gute Gelegenheit, den flinken Turbinen mal wieder bei der Arbeit zuzuschauen, wenn sie schon mal in die Gegend kommen. Außerdem ist Germania Hauenhorst Tabellenzweiter der Westfalenliga und tritt nächstes Wochenende beim Tabellenführer zum Spitzenspiel an. Der wiederum heißt, wie könnte es anders sein, Arminia Bielefeld. Daher kann es auch nicht schaden, den nächsten Gegner mal unter die Lupe zu nehmen. Das versuche ich auch erfolglos einem Turbine-Fan zu vermitteln, der mit mir im Bus zum Stadion sitzt. „Hoffenheim! Dit is da nächste Jechner.“, und davon ist er nicht abzubringen. Na denn.

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Damals in Dänemark

SE01Im Dezember 2009 verschlug es mich für zwei Wochen nach Kiel. Gute Gelegenheit, die Region zu erkunden, einschließlich Ballsportangebot. Nun gehört Dänemark nicht unbedingt zur näheren Umgebung von Kiel, aber wer weiß, wann man Dänemark das nächste Mal so nahe kommt. Also schaue ich mich im Spielplan der SAS Ligaen um. Im Idealfall bietet man mir ein Spiel im Süden des Landes. Und siehe da: 70 Kilometer nördlich der Grenze, in der Ortschaft Haderslev, spielt SønderjyskE gegen AalborgBK. Nix wie hin da!

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Von Wundern, Kultur und einem Singvogel

Die „Schmach von Córdoba“ ist wohl jedem deutschen Fußballfan mal zu Ohren gekommen. Damals im Jahre 1978 gewann die kleine Fußballnation Österreich gegen den amtierenden Weltmeister aus Deutschland in Argentinien mit 3:2. Torschützen für die BRD waren damals Karl-Heinz Rummenigge und Bernd Hölzenbein. Im „Estadio Córdoba“, wie ich es aufgrund der traditionellen Herkunft bevorzuge zu nennen, trägt seither der Club ...

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