Nun ist es also beschlossene Sache, das „Sichere Stadionerlebnis“. Die Vollversammlung der DFL hat über 16 Änderungen der eigenen Satzung abgestimmt. Fans und ihre Vertreter wurden weder an der Erarbeitung noch an der Abstimmung beteiligt. Wie geht es nun weiter mit der deutschen Fankultur?
Im Vorfeld ist viel geredet, geschwiegen, postuliert, protestiert, verharmlost, dramatisiert und relativiert worden. Dr. Rauball sagt in der Pressekonferenz der DFL, der „Profifußball sei der Sieger“. Die „Fankultur sei nicht gefährdet“. Hier ein paar Thesen, kreuz und quer:
- Die DFL macht sich endgültig zum Spielball von Politik und Populismus.
- Die Fankultur, wie wir sie kannten und liebten, ist mit dem 12. Dezember 2012 Geschichte.
- So schlimm sind die Beschlüsse nicht. Viel Lärm um nichts.
- Die übergeordneten Vorgaben der DFL wird Dialog und Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Fans beeinflussen.
- Die Proteste der Fans werden sich verschärfen, was irgendwann noch drastischere „Sicherheitspapiere“ zur Folge hat.
- Die Beschlüsse sind in den Aussagen nicht eindeutig: „Alles kann, nichts muß“. Die Auslegung der Vorgaben wird Probleme in der Lizenzierung und deutliche Unterschiede in der praktischen Handhabung zur Folge haben.
- Die Beschlüsse sind weder konkret durchführbar noch zu finanzieren. Die Sache endet im Nichts.
Nun sollen Vereine und Fans „zu Lösungen kommen“ (Rauball). Was haltet Ihr von den Inhalten? Was meint Ihr, wie es weitergeht? Schreibt uns auf Facebook oder Twitter oder in den Kommentaren eure Meinung und laßt uns diskutieren.
Hintergrund: Das Antragspaket „Sicheres Stadionerlebnis“ und Pressemitteilung der DFL
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