Von Masken und Maskottchen: Zurück zum Sport!

Hand aufs Herz, lieber Fußballfreund, wie viele Berichte über das Revierderby haben Sie gelesen, in denen nicht über Aubameyangs Jubel und Erwins Rote Karte gegen Schiedsrichter Zwayer berichtet wurde? Und das nicht beiläufig am Rande, sondern als Aufhänger und in bisweilen epischer Breite? Watzke gegen Aubameyang, Heidel für Erwin, alle gegen Zwayer und gegen den humorlosen DFB sowieso. Wer die nach-derbyliche sonntägliche Medienwelt betrachtet, muss zu dem Schluss kommen, dass es in Deutschland keine wichtigen Themen gibt. Von BILD bis kicker, Welt bis Focus, 11 freunde bis reviersport: Erwin, Auba, Erwin, Auba. Aufmacher, Fotos, groß. Fehlte nur noch der Brennpunkt über „Maskottchengate“ statt des Tatorts.

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MINIRÖCKE – vielleicht frivol, aber erlaubt!

Die heimstärkste Mannschaft der Bundesliga in dieser Saison – meine Hertha – konnte diese Bilanz auch gegen den Champions League-Teilnehmer Borussia Dortmund mit einem 2:1 Sieg fortsetzen! So langsam verdienen wir uns das Rennen um die internationalen Plätze und haben endlich 2 Spiele Vorsprung auf den nächsten Verfolger. Der Sieg gegen den BVB war ohne wenn und aber verdient. Aber ...

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Gemeinsam stark – Arminia feiert 150 Jahre Bethel

Der Frust saß tief nach dem 2:2 von Arminia Bielefeld gegen den FC Erzgebirge Aue. So tief, dass ein wirklich positiver Aspekt des Spiels in den Nachbetrachtungen kaum Erwähnung fand: Der DSC feierte das 150. Jubiläum der von Bodelschwinghschen Stiftungen. Bevor das völlig untergeht, hier ein paar Zeilen dazu.

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BVB Aktie – Ein Interview über Transferpolitik, Bayern München und Imageschaden

 

489186 web R by Benjamin Klack pixelio.deDer BVB an der Börse, ein Thema das mit viel Leid verbunden war und böse Erinnerungen weckt. Aber heute im Jahre 2017 stellen sich viele Fans immer noch so einige Fragen. Um diese Fragen beantworten zu können, habe ich mit Oliver Schoch einen Experten herangezogen, der verständlich und ohne fachsimpeln mal erklärt, wie das mit dem BVB und der Börse nun genau aussieht. Oliver Schoch teilt sein Expertenwissen auch mit renommierten Zeitungen. Für diesen Artikel hat er sich aber auch für uns einmal Zeit genommen und für die ein oder andere Erleuchtung gesorgt.

1/ Borussia Dortmund ist als börsennotierter Club seinen Anlegern verpflichtet?!? Wie sehr hat das Einfluss auf die Transferpolitik des Vereins?

oliverschochTatsächlich ist Dortmund als börsennotierter Club nicht nur seinen Fans verpflichtet, denn die Anleger sind definitiv ebenfalls von nicht geringer Bedeutung. In welchem Umfang dies allerdings Einfluss auf die Transferpolitik des Vereins hat, kann man ohne eine konkrete Aussage der Vereinsführung natürlich nur vermuten. Meiner Auffassung nach dürfte bei der Transferpolitik ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, dass die getätigten Spielereinkäufe natürlich einerseits sportlich, aber auch wirtschaftlich möglichst effizient sind. Hier konnte der BVB in der Vergangenheit schon sehr positive Ergebnisse erzielen. Nimmt man zum Beispiel den aktuellen Superstar Aubameyang, so wurde dieser vor einigen Jahren für relativ kleines Geld gekauft, hat seinen Marktwert seitdem allerdings enorm gesteigert. Außerdem dürfte ein börsennotierter Club wie Borussia Dortmund bei der Transferpolitik im Hinterkopf haben, dass du solide Spielerkäufe echte wirtschaftliche Werte geschaffen werden. Damit ist vor allem der Wert der gesamten Mannschaft gemeint, der natürlich durch kluge Transfer nach und nach gesteigert werden kann. Dennoch denke ich, dass die Entscheidungen für oder gegen Transfers auch beim BVB in erster Linie nach sportlichen Gesichtspunkten getroffen werden.

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Und Plötzlich Rassismus – mein Moment in einer FIFA17 Party

 

361165 web R by Ulrich Kroes pixelio.de 1Es war Donnerstag der 23.02.2017. Nach einem sehr langen Arbeitstag entschied ich mich noch zu 2-3 Partien FIFA17 auf der Playstation 4. Ein guter Kumpel von mir lud mich in eine Party ein mit Leuten die ich nicht kannte oder deren Namen ich vielleicht mal bei Facebook gelesen habe. Plötzlich war ich mittendrin in einer virtuellen Vereinsgründung für eine Pro-Mannschaft. Pro-Mannschaften bestehen aus 11 einzelnen Spielern bei denen jeder eine Position besetzt.

Ich dachte mir, warum eigentlich nicht. Der Altersdurchschnitt lag hier bei circa 15 bis 18 Jahren. Ich fühlte mich mit meinen 30 Jahren auf jeden Fall direkt mal alt, da es aber um das Spielerlebnis geht, habe ich weiter mitgemacht.

Alles fing harmlos an

Ein HSV Fan in dieser Party mit dem Namen Marc war sehr auffällig. Für Ihn lustige Parolen „Petry for Präsident“ und sinnloses „Heil“ schreiben waren der Beginn.

In den Spielen selbst war es zunächst ruhig bis die Hemmungen langsam fielen. Der besagte HSV Fan fing dann plötzlich mit eindeutigen Parolen an „Alle Schwarzen sind Affen“ oder „Der schwarze Affe“ waren die gängigen Kommentare, die mit unterstützendem Gelächter der anderen Teilnehmer begleitet wurden. Natürlich dauerte es nicht lange bis auch andere Teilnehmer der Party mitmachten und gleiche Kommentare vortrugen oder eigene Ideen beigetragen haben.Natürlich verließ ich die Party und mein Kumpel folgte mir prompt. Wir waren uns sofort einig darüber, dass hier definitive Grenzen überschritten wurden, die mit Spaß nix mehr zu tun hatten.

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